Supraharmonische Verzerrung in Mittel- und Niederspannungsnetzen – vier dokumentierte negative Auswirkungen und die Grenzwertlücke
Vier dokumentierte negative Auswirkungen supraharmonischer Verzerrungen (2–150 kHz) in Mittel- und Niederspannungsverteilungsnetzen: Leistungsverlust und Erwärmung durch Skin-Effekt, Alterung des dielektrischen Materials bei beschleunigten Belastungszyklusraten, Ausfälle des MS-Kabelabschlusses aufgrund kombinierter dielektrischer Beanspruchung und lokaler Erwärmung, und SPS-Interferenzen in Smart-Metering- und Demand-Response-Systemen. Schlüsselfund: Das Übertragungsverhältnis des MV/LV-Transformators beträgt 0,5–3,0 – einige supraharmonische Komponenten werden beim Übergang von MV zu LV verstärkt. Starke Korrelation gemessen an Umspannwerken 16 km voneinander entfernt. Derzeit bestehen oben keine Planungs- oder Kompatibilitätsbeschränkungen 9 kHz.
